Vom Tüfteln zur Tüftlstuba
Eigentlich habe ich schon immer gerne Dinge ausprobiert, Lösungen gesucht und Neues gelernt. 2022 kam aus Interesse mein erster 3D-Drucker dazu. Anfangs entstanden vor allem praktische Dinge wie Halterungen für Router und andere Geräte.
Später entdeckte ich die Lithophane – und war von Anfang an fasziniert von der Möglichkeit, aus einem normalen Foto etwas ganz Besonderes entstehen zu lassen. 2024 kam die Lasergravur dazu und mit einer kleinen CNC-Fräse folgte eine weitere Möglichkeit, neue Ideen umzusetzen.
Bis heute ist genau dieses Ausprobieren ein wichtiger Teil der Tüftlstuba. Ich entwickle gerne neue Dinge und teste verschiedene Wege, um eine Idee möglichst sinnvoll umzusetzen. Dabei geht es mir nicht nur darum, dass etwas funktioniert: Gerade bei Produkten, die später mehrfach hergestellt werden sollen, versuche ich den Herstellungsprozess so zu entwickeln, dass eine gute und wiederholbare Lösung entsteht.
Auch mein Sohn ist immer wieder mit dabei. Seine Begeisterung für Technik und neue Ideen sorgt dafür, dass wir gemeinsam gerne etwas ausprobieren und entdecken.
Wie die Tüftlstuba zu ihrem Namen kam
Lange habe ich nach einem Namen gesucht, der zu dem passt, was ich mache. Die passende Idee kam schließlich von meiner Frau: Tüftlstuba.
Der Name hat für mich von Anfang an gepasst. Ich tüftle gerne, probiere Neues aus und vieles davon entsteht tatsächlich bei mir zu Hause in der „Stuba“. Dort steht auch heute noch mein 3D-Drucker.
Mit der Zeit kam zusätzlich ein Platz in einer Werkstatt dazu, wo mich ein Kollege aufnahm. Dort stehen heute unter anderem mein Laser und die CNC-Fräse. So findet die Tüftlstuba inzwischen eigentlich an zwei Orten statt – zu Hause und in der Werkstatt.
Mein Weg zur Tüftlstuba
Ursprünglich komme ich aus Simplon-Dorf im Wallis. Meine Ausbildung zum Multimediaelektroniker absolvierte ich in Gampel. Anschließend zog es mich nach Arosa, wo ich inzwischen seit rund 20 Jahren zu Hause bin.
18 Jahre arbeitete ich hier für dieselbe Firma als Multimediaelektroniker. Mit der Zeit entstand bei mir der Wunsch nach einer Veränderung und danach, meine eigenen Ideen stärker zu verfolgen. 2024 gründete ich schließlich die Tüftlstuba.
Heute verbinde ich darin vieles von dem, was mich interessiert: 3D-Druck, Lasergravur, CNC-Bearbeitung, Technik und vor allem die Möglichkeit, aus einer Idee etwas Reales entstehen zu lassen.
Was heute in der Tüftlstuba entsteht
Neben meinen eigenen Produkten fertige ich auch individuelle Kundenwünsche und Sonderanfertigungen. Das können personalisierte Geschenke und Lithophane sein, aber genauso Gravuren, Schilder, Halterungen, Ersatzteile, Prototypen oder ganz neue Ideen.
Nicht alles lässt sich umsetzen – aber ich schaue mir auch ungewöhnliche Anfragen gerne an und prüfe, welche Möglichkeiten es gibt.
Tüftlstuba ist ein Einmannbetrieb: Von der Anfrage und Beratung über Konstruktion und Vorbereitung bis zur Herstellung hast du direkt mit mir zu tun.
Durch meine langjährige Erfahrung als Multimediaelektroniker biete ich heute zusätzlich einen Multimedia-Service in Arosa und im Schanfigg an.